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Bei den Heizkosten lässt sich viel Geld sparen

Bei den Heizkosten lässt sich viel Geld sparen

Lange sah es so aus, als wäre dieser Winter ein sehr milder. Noch im November konnten viele Haushalte auf die Heizung weitgehend verzichten. Dies hat sich inzwischen geändert. Ende Januar hat eine eisige Kaltfront direkt aus Sibirien den Verbrauch bei Heizöl und Erdgas erheblich gesteigert. So berichten lokale Gasanbieter von einem Verbrauchsplus von etwa einem Viertel im Vergleich zum Dezember. Besonders das Heizöl ist aufgrund der allgemein hohen Ölpreise viel teurer als früher. Zudem haben die Verbraucher zum Teil zu hoch gepokert und darauf gehofft, dass der alljährliche Preisverfall ab Februar einsetzt. Wer aber nun in der Situation ist, ausgerechnet jetzt Heizöl bestellen zu müssen, muss wegen der Kälte nicht nur mit längeren Lieferfristen rechnen, sondern wird auch das Opfer der erneut angezogenen Preise.

Brennstoffpreise vergleichen

Doch was kann man als Verbraucher dagegen tun? Alternativen für den Brennstoffkauf gibt es zwar, doch sind die Sparmöglichkeiten hier eher begrenzt – obwohl ein Preisvergleich nie falsch ist. Viele Häuser und Wohnungen haben jedoch Optimierungspotenzial, mit dem sich viel Geld bei der Heizung sparen lässt. Unabhängige Energieberater überprüfen den Wärmeverlust eines Hauses gegen eine Gebühr und können mit Hilfe von Wärmebildkameras genau ermitteln, wo der Handlungsbedarf am größten ist. Aber auch ohne Energieberater kann man einiges tun. So sind oft Wohnungs- und Haustüren eine Schwachstelle in der Energiebilanz. Hier geht nicht selten ein erheblicher Teil der Wärme verloren. Schon die Installation einer Gummilippe kann Türritzen wirkungsvoll abdecken. Auch die Verwendung von Isolationsklebeband aus dem Baumarkt kann den Energieverlust begrenzen.

Auch ohne Handwerker kann man etwas tun

Auch Rohrleitungen im Keller sind oft nicht ausreichend isoliert. Mit relativ wenig Aufwand kann dies nachgeholt werden. Besonders bei Heizungsrohren geht viel Wärme über ungeschützte Leitungen im Keller verloren. Die Investition für eine bessere Isolierung in Höhe von durchschnittlich 300 Euro lohnt sich schon nach wenigen Jahren, denn eine Einsparung von bis zu 120 Euro ist durchaus realistisch – und bleibt langfristig erhalten. Viele Maßnahmen können auch ohne teure Handwerker umgesetzt werden. Dies gilt speziell auch bei Altbauten, in denen die Heizkörper oft nicht gut isoliert sind. Fehlt eine ausreichende Abschirmung zur Außenwand, geht ein Teil der Wärme einfach verloren. Hier hilft die Installation einer speziell beschichteten Folie, die hinter dem Heizkörper angebracht wird. Dies kostet etwa 10 Euro pro Heizkörper, kann aber in einem durchschnittlichen Haus insgesamt bis zu 350 Euro an Heizkosten einsparen. Unter dem Strich sind in den meisten Haushalten Einsparungen von 35 Prozent durchaus zu erzielen.

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