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energiekosten-sparenGehen Sie einfach mal aufmerksam durch Ihre Wohnung und achten darauf, was so alles an Ihren Steckdosen hängt und nicht ausgeschaltet ist. Klar, die Telefonanlage muss eingestöpselt bleiben, damit Sie erreichbar sind, aber machen Sie beispielsweise abends den Drucker Ihres Computers aus? Ein Privathaushalt verbraucht im Jahr über 10 Prozent mehr Strom durch eingeschaltete, gerade nicht genutzte Geräte als notwendig. Das bedeutet ca. 470 Kilowattstunden, die eingespart werden können. Hier einige Tipps zum Stromsparen.

  • Ausschalten statt Stand-by: Alle Geräte, an denen im unbenutzten Zustand noch irgendetwas leuchtet, verbrauchen weiterhin Strom. Sogar wenn der Stand-by-Modus aus ist, kann immer noch das Netzgerät Strom ziehen. Schalten Sie Fernseher, DVD-Player, Hifi-Anlage, Faxgerät, PC usw. ganz aus, solange Sie sie nicht brauchen. Hierbei kann eine Mehrfachsteckdose mit Schalter helfen.
  • Kochen: Ein Deckel auf dem Kochtopf spart Energie. Ohne verbraucht der gleiche Kochvorgang viermal so viel. Ist der Durchmesser der Kochplatte drei Zentimeter größer als der des Topfes, verschwendet man 30 Prozent Energie. Ein Schnellkochtopf benötigt bis zu 50 Prozent weniger als normale Töpfe.
  • Kühlen: Grundsätzlich sollte der Kühlschrank nicht neben wärmeabsondernden Geräten wie Herd, Spülmaschine oder Heizkörpern stehen, damit er nicht unnötig oft „anspringt“. Als Grundtemperatur reichen 6 °C. Jedes Grad weniger verbraucht rund 10 Prozent Energie mehr. Außerdem gilt: Stellen Sie keine warmen Speisen in den Kühlschrank und tauen Sie ihn regelmäßig ab.
  • Waschen und trocknen: Waschen Sie bei möglichst niedrigen Temperaturen. Das 60-°C-Programm verbraucht im Vergleich zum Waschen bei 95 °C ca. 30 Prozent weniger Energie. Meist reichen 60 °C völlig aus. Der Verzicht auf die Vorwäsche spart weitere 10 Prozent Energie. Und schließlich: Lassen Sie die Wäsche öfter mal an der Luft trocknen, statt den Trockner zu benutzen. Das reduziert den Stromverbrauch um 3 bis 4 Kilowattstunden pro 5 Kilo Wäsche.
  • Licht: Glühbirnen wandeln nur 5 bis 10 Prozent der verbrauchten Energie in Licht um, der Rest verpufft als Wärme. Gute Energiesparlampen benötigen im Vergleich dazu bis zu 80 Prozent weniger Strom. Wer noch nicht umgestiegen ist: Bis 2012 sollen gemäß EU-Richtlinien alle herkömmlichen Leuchtmittel durch umweltfreundliche und sparsame Energiesparlampen ersetzt werden.
  • Neue Elektrogeräte: Achten Sie beim Kauf von Kühlschrank, Spülmaschine, Waschmaschine und Co. darauf, dass die Geräte einen möglichst niedrigen Energieverbrauch haben („A“ = niedrigste, „G“ = höchste Energieverbrauchsklasse). Auch innerhalb einer Verbrauchsklasse bestehen Unterschiede. Der Vergleich kann sich lohnen.

Weitere Informationen:

www.bmu.de/stromsparen (Stromspartipps des Bundesumweltministeriums)

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