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	<title>finanzen-versicherungen.info &#187; Altersvorsorge und Geldanlage</title>
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	<description>Versicherungen, Geldanlagen, Konten, Kredite</description>
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		<title>Schuldner müssen dringend handeln</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 17:03:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge und Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[girokonto]]></category>
		<category><![CDATA[Pfändungsschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Gelder auf normalen Girokonten sind ab dem 01.01.2012 nicht mehr vor einer Pfändung geschützt. Ein Pfändungsschutz per Gerichtsbescheid ist dann nicht mehr möglich. Um eine Pfändung zu vermeiden, müssen Schuldner ihr Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto umwandeln oder sich ein neues einrichten lassen. Schutz des Existenzminimums Wer bereits Pfändungen auf seinem Girokonto vorliegen hat oder von [...]]]></description>
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<glossarycode><p><strong><em>Gelder auf normalen Girokonten sind ab dem 01.01.2012 nicht mehr vor einer Pfändung geschützt. Ein Pfändungsschutz per Gerichtsbescheid ist dann nicht mehr möglich. Um eine Pfändung zu vermeiden, müssen Schuldner ihr <a class="glossaryLink" href="http://finanzen-versicherungen.info/lexikon/girokonto" title="Definition: Girokonto">Girokonto</a> in ein Pfändungsschutzkonto umwandeln oder sich ein neues einrichten lassen.</em></strong></p>
<p><strong>Schutz des Existenzminimums</strong><br />
Wer bereits Pfändungen auf seinem Girokonto vorliegen hat oder von einer solchen bedroht ist sollte sich seinen pfändungsfreien Betrag unbedingt schützen lassen. Wer sein Konto nicht rechtzeitig in ein Pfändungsschutzkonto umwandeln lässt, bekommt ab dem neuen Jahr sämtliche Eingänge darauf gepfändet. Diese werden von der Bank dann automatisch an den jeweiligen Gläubiger überwiesen. Dies gilt auch für Sozialleistungen, welche bisher einen 14tätigen Verrechnungsschutz hatten. Nach der Umstellung in ein Pfändungsschutzkonto ist auf dem Girokonto automatisch ein Betrag von 1028,89 Euro geschützt. Somit besteht nicht die Gefahr, dass der Schuldner kein Geld hat, um beispielsweise seine Miete zu überweisen. Für eine rechtzeitige Umstellung muss der Auftrag hierzu spätestens bis zum 27.12.2011 bei der Bank vorliegen.</p>
<p><strong>Den Schutzbeitrag individuell erhöhen</strong><br />
Der geschützte Betrag gilt für jeden Monat aufs Neue. Verbraucht der Schuldner in einem Monat nicht den kompletten Betrag, dann erhöht sich der pfändungsfreie Betrag für den nächsten Monat entsprechend. Zudem kann der Schuldner den geschützten Betrag erhöhen lassen, wenn er beispielsweise Unterhalt zahlen muss oder Kindergeld empfängt. Wird eine Erhöhung gewünscht, dann muss er die Berechtigung gegenüber seiner Bank entsprechend nachweisen.</p>
<p><strong>Banken zur Umwandlung verpflichtet</strong><br />
Die Banken sind dazu verpflichtet, für Schuldner ein Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto umzuwandeln oder für diesen ein neues einzurichten. Hierfür dürfen von der Bank auch keinerlei Gebühren berechnet werden. Allerdings dürfen die Banken hierfür Kontoführungsgebühren berechnen. Und diese fallen derzeit noch sehr heftig aus. So sind monatliche Gebühren über 10 Euro keine Seltenheit. Wegen der überhöhten Gebühren wurden bereits verschiedene Banken von Verbraucherschutzstellen abgemahnt.</p>
<p><strong>Was sonst noch wichtig ist</strong><br />
Ein Pfändungsschutzkonto darf nicht als Gemeinschaftskonto geführt werden. Wer beispielsweise bisher mit seinem Partner ein gemeinsames Konto hatte, muss nun ein eigenes Pfändungsschutzkonto eröffnen. Zudem darf jeder Schuldner nur ein Pfändungsschutzkonto führen. Um zu vermeiden, dass Personen mehrere solcher Konten eröffnen, wird die Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos an die Schufa gemeldet.</p></glossarycode>
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		<title>Was die Senkung des Garantiezinses für Lebens- und Rentenversicherungen bedeutet</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 10:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge und Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Garantiezins 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Lebens- und Rentenversicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsgesellschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Für alle Lebens- und Rentenversicherungen, die nicht in Fonds anlegen, sondern überwiegend festverzinslich, gilt ab 2012 ein neuer Garantiezins. Er wird von 2,25 Prozent auf 1,75 Prozent gesenkt. Das heißt, dass garantierte Kapitalauszahlungen und Renten sinken oder für die gleichen Ergebnisse in Zukunft ein höherer Beitrag erforderlich sein wird. Der niedrigere Garantiezins gilt nur für [...]]]></description>
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<glossarycode><div id="attachment_1071" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><img class="size-full wp-image-1071" title="Lebensversicherung" src="http://finanzen-versicherungen.info/wp-content/2011/10/Lebensversicherung.jpg" alt="" width="220" height="146" /><p class="wp-caption-text">ab 2012 gilt ein neuer Garantiezins...</p></div>
<p>Für alle Lebens- und Rentenversicherungen, die nicht in Fonds anlegen, sondern überwiegend festverzinslich, gilt ab 2012 ein neuer Garantiezins. Er wird von 2,25 Prozent auf 1,75 Prozent gesenkt. Das heißt, dass garantierte Kapitalauszahlungen und Renten sinken oder für die gleichen Ergebnisse in Zukunft ein höherer Beitrag erforderlich sein wird. Der niedrigere Garantiezins gilt nur für ab Januar laufende Verträge. Alte Versicherungsverträge bieten teils eine viel höhere Mindestverzinsung. Verkäufer raten deshalb, schnell noch eine Lebens- oder Rentenversicherung abzuschließen, um sich den höheren Garantiezins für die Laufzeit zu sichern. Zahlt sich das aus?</p>
<p>Vergleicht man die Angebote verschiedener Versicherungsgesellschaften, darf man nur die garantierten Leistungen gegenüberstellen. Die Ablaufleistung, die am Ende ausgezahlt wird, enthält die Überschussbeteiligung und den Schlussüberschussanteil, auf die Sie keinen Rechtsanspruch haben. Die tatsächlich ausgezahlten Leistungen können weitaus niedriger ausfallen als prognostiziert. Von Ihren eingezahlten Beiträgen fließt sowieso nur ein Teil in die verzinslichen Anlagen, ein nicht unerheblicher Teil wird für Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie die Risikoabsicherung der Versicherungsgesellschaft abgezweigt. Wenn man bedenkt, dass es sich um langfristige Verträge handelt und die Inflationsrate im besten Fall um die zwei Prozent schwankt, dann sind Zweifel angebracht, ob sich der Abschluss einer Lebensversicherung überhaupt noch lohnt. Wer jedoch die Garantie der lebenslangen monatlichen Rente schätzt, kann eine Rentenversicherung abschließen. Er sollte aber wissen, dass er ungefähr seinen 90. Geburtstag erleben muss, will er wenigstens seine eingezahlten Beiträge wieder bekommen.</p>
<p>Kosten sparen kann man nicht nur durch das Vergleichen künftiger Ablaufleistungen, sondern auch durch eine Umstellung der teureren monatlichen Zahlungsweise auf halbjährliche oder jährliche Beiträge sowie durch Verlegung der Zahlungstermine. Damit erzielt man einen kleinen Zinseszinseffekt für seine <a class="glossaryLink" href="http://finanzen-versicherungen.info/lexikon/altersvorsorge" title="Definition: Altersvorsorge">Altersvorsorge</a>.</p>
<p>Ob und wann man eine Lebens- oder Rentenversicherung abschließt, sollte man ohnehin von anderen Faktoren abhängig machen. Viel wichtiger ist eine ehrliche Bestandsaufnahme seines Vermögens, die realistische Einschätzung der künftigen Einkommenssituation und Rentenansprüche sowie die Beantwortung der Frage, ob es in der gegenwärtigen wirtschaftlichen und persönlichen Situation überhaupt Sinn macht, sich an langfristige Verträge zu binden. Das sollte ausschlaggebend sein und nicht der Garantiezins einer Versicherung, wie hoch dieser auch immer sein mag.</p></glossarycode>
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		<title>Wie man Kosten bei aktiv gemanagten Investmentfonds minimiert</title>
		<link>http://finanzen-versicherungen.info/wie-man-kosten-bei-aktiv-gemanagten-investmentfonds-minimiert-1040</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 11:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge und Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Energie und Kosten sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Depot]]></category>
		<category><![CDATA[Direktbanken]]></category>
		<category><![CDATA[Fonds]]></category>
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		<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht unerheblich für das Anlageergebnis sind die Kosten eines Investmentfonds. Sie können die Rendite je nach Anlagedauer um über zwei Prozentpunkte mindern. Beim Fondskauf haben Sie mehrere Möglichkeiten, die über die Höhe der Kosten entscheiden. Kaufen Sie über den Berater Ihrer Hausbank, fallen die höchsten Gebühren an, der Ausgabeaufschlag ist in voller Höhe zu entrichten. [...]]]></description>
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<glossarycode><glossarycode><div id="attachment_1041" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><img class="size-full wp-image-1041" title="Investmentsfonds" src="http://finanzen-versicherungen.info/wp-content/2011/10/Investmentsfonds.jpg" alt="Aktiv gemanagten Investmentfonds: Kosten minimieren" width="220" height="146" /><p class="wp-caption-text">Aktiv gemanagte Investmentfonds: Kosten minimieren</p></div>
<p>Nicht unerheblich für das Anlageergebnis sind die Kosten eines Investmentfonds. Sie können die Rendite je nach Anlagedauer um über zwei Prozentpunkte mindern. Beim Fondskauf haben Sie mehrere Möglichkeiten, die über die Höhe der Kosten entscheiden.</p>
<p>Kaufen Sie über den Berater Ihrer Hausbank, fallen die höchsten Gebühren an, der Ausgabeaufschlag ist in voller Höhe zu entrichten. Dieser ist abhängig von der Fondsart und kann bei 10.000 Euro leicht 500 bis 600 Euro betragen. Eventuell lassen Berater mit sich über einen Rabatt verhandeln, sofern sie Kompetenzen für Reduzierungen besitzen. Darüber hinaus verlangen <a class="glossaryLink" href="http://finanzen-versicherungen.info/lexikon/filialbank" title="Definition: Filialbank">Filialbanken</a> relativ hohe jährliche Depotgebühren. Erwirbt man den Investmentfonds direkt bei der Fondsgesellschaft gibt es ebenfalls kaum Rabatte, dafür aber ein preiswerteres Depot.</p>
<p>Kostengünstiger ist der Erwerb von Fonds über <a class="glossaryLink" href="http://finanzen-versicherungen.info/lexikon/direktbank" title="Definition: Direktbank">Direktbanken</a>, Fondsvermittlerplattformen oder Börsen. Onlinebanken oder Discountbroker bieten keine oder wenig Beratung, aber eine breite Palette von Fonds mit reduziertem Ausgabeaufschlag und kostenlose Depots. Üblich sind 25 bis 100 Prozent Rabatt. Beim Kauf von Fondsanteilen über die Börse entfällt der Ausgabeaufschlag. Das lohnt sich bei größeren Anlagesummen, da es im Börsenhandel Spreads und Mindestprovisionen gibt. Interessant ist das Angebot der Börse Hannover, die einen Pauschalpreis für Fondskäufe ausweist.</p>
<p>Die TER (Gesamtkostenquote) zu vergleichen, reicht nicht aus, denn sie enthält längst nicht alle Entgelte. Schauen Sie sich den Verkaufsprospekt des Fonds vorab genauer an. Wie hoch sind Bestandsprovision, Management- und Verwaltungsgebühren? Fallen Verkaufs-, Wechselgebühren oder ein Rücknahmeabschlag an? Diese Kosten werden von den meisten Anlegern übersehen, da sie dem Fondsvermögen entnommen werden und auf Abrechnungen nicht extra ausgewiesen sind. In der Gesamtkostenquote des Fonds sind Ausgabeaufschlag, Transaktionskosten und ein anderer Kostenfaktor, den man kritisch betrachten sollte, nicht enthalten: die erfolgsabhängigen Vergütungen. Bei ihnen ist nicht allein die Höhe ausschlaggebend, sondern man muss sich ansehen, auf welchen Vergleichsmaßstab sich der Prozentsatz bezieht und ob Verluste zunächst mit Gewinnen verrechnet werden. Ausgewiesen werden Gewinnbeteiligungen von 10 bis 20 Prozent, die Ihre Rendite negativ beeinflussen, aber meist zu keinem zusätzlichen Nutzen führen. Bevorzugen Sie ältere Fonds, die ohne Performance-Gebühren auskommen.</p>
<p>Wie hoch der Einfluss der Kosten ist, hängt davon ab, wie oft Sie welche Summen investieren und umschichten und ob Sie dabei Beratung benötigen.</p></glossarycode></glossarycode>
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		<title>Luftfahrtaktien werden immer interessanter</title>
		<link>http://finanzen-versicherungen.info/luftfahrtaktien-werden-immer-interessanter-1038</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 07:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge und Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrtaktien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Aktien von Luftfahrtunternehmen werden für Anleger zunehmend interessanter. Unabhängig von der Wirtschafts- und Finanzkrise boomt das Geschäft hier beinahe immer, weil auch und gerade in Krisenzeiten die großen Fluggesellschaften auf die Kunden zählen können, die wichtige Geschäftsreisen unternehmen. Doch auch die Erholung der Wirtschaft in den letzten Monaten trägt viel zum Aufschwung bei Luftfahrtaktien [...]]]></description>
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<p>Die Aktien von Luftfahrtunternehmen werden für Anleger zunehmend interessanter. Unabhängig von der Wirtschafts- und Finanzkrise boomt das Geschäft hier beinahe immer, weil auch und gerade in Krisenzeiten die großen Fluggesellschaften auf die Kunden zählen können, die wichtige Geschäftsreisen unternehmen. Doch auch die Erholung der Wirtschaft in den letzten Monaten trägt viel zum Aufschwung bei Luftfahrtaktien bei. Nicht nur um Fluggesellschaften wie die Aktie der Lufhansa dreht es sich hierbei, sondern auch um die Aktien der Flugzeughersteller, allen voran Airbus und Boeing.</p>
<p><strong>Boeing und Airbus sind trotz diverser Schwierigkeiten Topaktien</strong></p>
<p>Zwar haben beide Unternehmen mit Problemen bei der Einführung neuer Modelle zu kämpfen, was die Geschäfte bisweilen dämpft, doch können beide Firmen mit entsprechenden Großaufträgen diese Einbußen fast immer mehr als wettmachen. So hat die erhebliche Verzögerung bei der Einführung des sogenannten Dreamliners der amerikanischen Firma Boeing kaum geschadet, weil das Endprodukt nun den Erwartungen voll und ganz entspricht. Ähnliches erhofft sich Airbus bei der weiteren Einführung des Super-Jumbos A-380, der zuletzt mit Triebwerksproblemen zu kämpfen hatte. Dennoch ist das Flugzeug bei den Gesellschaften, die es bereits verwenden, eine feste Größe geworden.</p>
<p><strong>Sorgen bereitet der Militärtransporter von Airbus</strong></p>
<p>Ein Sorgenkind von Airbus ist der Militärtransporter A-400M. Er hätte schon vor einigen Jahren in Dienst gestellt werden sollen, hat aber aufgrund der komplizierten Triebwerkstechnik und der neuen Fertigungsmethoden immer wieder für Verzögerungen gesorgt. Zudem gehen die Kosten zunehmend durch die Decke. Da die Abnahme durch die am Projekt beteiligten Länder allerdings mehr oder weniger garantiert ist, dürfte dies für die Anleger kein großes Problem darstellen. Durch die Lappen gegangen ist den Europäern allerdings ein Großauftrag des amerikanischen Militärs für ein neues Tankflugzeug. Hier hatten sich Boeing und Airbus einen Schlagabtausch geliefert. Zunächst hatte sich das Pentagon bei der Ausschreibung für Airbus entschieden, dann aber auf Druck der amerikanischen Lobby für Boeing entschieden.</p>
<p><strong>Triebwerkshersteller profitieren fast immer</strong></p>
<p>Für clevere Anleger, die sich an beiden Unternehmen beteiligen, sind solche Auseinandersetzungen letztlich aber irrelevant, denn Airbus und Boeing dominieren noch immer den Weltmarkt. Die zaghaft aufstrebende Konkurrenz aus Russland oder China kann noch lange nicht mit den beiden Branchenriesen mithalten. Ähnliches gilt bei den Fluggesellschaften für die Lufthansa, die nicht über schlechte Geschäfte klagen kann. Besonders lukrativ kann die Investition in Aktien von Triebwerksherstellern sein, da diese nicht selten sowohl Boeing als auch Airbus mit ihren Produkten beliefern und so in jedem Fall von den vollen Auftragsbüchern beider Hersteller profitieren. Hier ist allen voran die Aktie von General Electric zu nennen, die seit Jahren stabile Gewinne einfährt.</p>

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		<title>Gesetzliche Regelungen bei Investmentfonds</title>
		<link>http://finanzen-versicherungen.info/gesetzliche-regelungen-bei-investmentfonds-1036</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 05:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge und Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Investmentgesetzes (InvG)]]></category>

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		<description><![CDATA[Investmentfonds sind gesetzlich genau geregelt. Wer sich für eine solche Anlage interessiert, sollte zumindest eine Grundvorstellung davon haben, worum es dabei geht. Investmentfonds können nicht von Jedem ausgegeben werden. Sie unterliegen den Regelungen des Investmentgesetzes (InvG). Die ausgebenden Investmentgesellschaften benötigen für ihre Tätigkeit eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Sie überwacht unter anderem die [...]]]></description>
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<p>Investmentfonds sind gesetzlich genau geregelt. Wer sich für eine solche Anlage interessiert, sollte zumindest eine Grundvorstellung davon haben, worum es dabei geht. Investmentfonds können nicht von Jedem ausgegeben werden. Sie unterliegen den Regelungen des Investmentgesetzes (InvG). Die ausgebenden Investmentgesellschaften benötigen für ihre Tätigkeit eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Sie überwacht unter anderem die Einhaltung der Vorschriften und allgemeinen Vertragsbedingungen. Diese geben auch eine verbindliche Auskunft über die allgemeine Anlagepolitik der jeweiligen Fonds, ebenso wie die Verkaufsprospekte, die von Investmentgesellschaften ausgegeben werden.</p>
<p><strong>Verschiedene Fonds unterliegen unterschiedlichen Regeln</strong></p>
<p>Doch was versteht man eigentlich genau unter einem Investmentfonds? Prinzipiell handelt es sich bei Fonds um Vermögenswerte zur gemeinschaftlichen Anlage. Sie können rechtlich und wirtschaftlich aber auf höchst unterschiedliche Weise gestaltet sein. Man unterscheidet bei Fondsprodukten hauptsächlich zwischen offenen und geschlossenen Immobilienfonds, Schiffsfonds oder Filmfonds. Rechtlich völlig anders geregelt sind die Investmentfonds, in denen eine Kapitalanlage- oder Investmentgesellschaft die Gelder einer Vielzahl von Anlegern bündelt. Ziel ist die Anlage und professionelle Verwaltung nach dem Prinzip der Risikomischung in verschiedenen Vermögenswerten (wie Wertpapiere, Immobilien, Derivate oder Bankguthaben).</p>
<p><strong>Anleger beteiligt sich am Fondsvermögen</strong></p>
<p>Verbrieft werden die Anteile an Investmentfonds normalerweise mit Investmentanteilsscheinen. Durch den Kauf solcher Anteile wird der Anleger ein Mitberechtigter am Fondsvermögen. Dabei richtet sich der Wert eines einzelnen Anteilspapiers nach dem Gesamtwert des Fondsvermögens, der als Inventarwert bezeichnet wird. Ihn dividiert man durch die Zahl der ausgegebenen Anteilsscheine, um den Wert eines einzelnen Scheins zu berechnen. Damit entspricht ein Investmentfonds vom Charakter her einem gemanagten Depots. Investmentfonds erhält man bei den meisten Banken, sollte sich aber zuvor genau über die Art der Fonds erkundigen und beraten lassen, da sie nicht für alle Anleger gleichermaßen geeignet sind.</p>

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		<title>Geldanlage in fremder Währung – Auf Währungsrisiken achten!</title>
		<link>http://finanzen-versicherungen.info/geldanlage-in-fremder-wahrung-%e2%80%93-auf-wahrungsrisiken-achten-1029</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 10:42:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge und Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagemöglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage Fremdwährung]]></category>
		<category><![CDATA[Währungsrisiken]]></category>

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		<description><![CDATA[Besonders in Zeiten einer Eurokrise überlegt mancher Anleger, ob er sein Geld nicht lieber in Anlagemöglichkeiten stecken soll, die auf andere Währungen aufgebaut sind. Doch dies kann mit erheblichen Währungsrisiken verbunden sein. So wurden besonders risikoreiche Anlagen erst kürzlich durch die gesetzliche Regelung in der Schweiz überrascht, mit welcher der Schweizer Franken an den Euro [...]]]></description>
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<p>Besonders in Zeiten einer Eurokrise überlegt mancher Anleger, ob er sein Geld nicht lieber in Anlagemöglichkeiten stecken soll, die auf andere Währungen aufgebaut sind. Doch dies kann mit erheblichen Währungsrisiken verbunden sein. So wurden besonders risikoreiche Anlagen erst kürzlich durch die gesetzliche Regelung in der Schweiz überrascht, mit welcher der Schweizer Franken an den Euro gekoppelt wurde, um die negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft des Alpenlandes zu verringern. Einige Spekulanten sollen dadurch hohe Beträge verzockt haben.</p>
<p><strong>Devisenkurse können über Nacht schwanken</strong></p>
<p>Dieses Beispiel mag nicht auf den normalen Anleger anwendbar sein, doch es zeigt, dass sich speziell langfristige Geldanlagen in Fremdwährungen nicht immer hinsichtlich möglicher Währungsrisiken einschätzen lassen. Als Fremdwährung gilt dabei jede Währung, die außerhalb der Euro-Zone verwendet wird. Wer eine solche Geldanlage erwirbt und hält, läuft neben allen anderen Anlagerisiken Gefahr, dass der für die jeweilige Währung gültige Devisenkurs plötzlich sinkt. Dies kann quasi über Nacht passieren, wenn der Euro auf- bzw. eine andere Währung abgewertet wird. Dadurch verlieren die Anlageobjekte des ausländischen Währungsgebiets dann sofort an Wert.</p>
<p><strong>Entscheidend ist die Währung, nicht der Standort der Anlage</strong></p>
<p>Dieses Risiko gehen auch Anleger mit Tages- und Termingeldern ein, wenn sie auf fremde Währungen ausgestellt sind. Dies gilt auch dann, wenn die Konten in Deutschland oder einem anderen Land der Euro-Zone geführt werden. Entscheidend für das Risiko ist die Währung, in welcher die Geldanlage notiert. Eine Schwankung bei der Auf- und Abwertung einer Währung kann sich grundsätzlich immer dann ergeben, wenn strukturelle Faktoren wie Inflation oder die Entwicklung der Nettowährungsreserven sich stark verändern. Doch auch politische Ereignisse wie innenpolitische oder außenpolitische Krisen können einen Einfluss auf die Währungsentwicklung haben. Man denke hier nur an den Dollarkurs, der in den vergangenen Jahrzehnten als Krisenwährung und Leitwährung zum Beispiel beim Ölpreis immer auch stark von politischen Ereignissen beeinflusst wurde. Wie schnell aber auch vermeintlich stabile Währungen sich plötzlich verändern können, zeigen die aktuellen Ereignisse um den Euro oder auch die Atomkatastrophe in Japan, die der dortigen Wirtschaft einen extremen Schlag versetzt hat. Anleger, die beispielsweise in die zuvor als sichere Anlage geltende japanische Industrie investiert hatten, haben zum Teil erhebliche Einbußen zu verkraften.</p>

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		<title>Immobilien – was ist wichtig für eine gute Rendite?</title>
		<link>http://finanzen-versicherungen.info/immobilien-%e2%80%93-was-ist-wichtig-fur-eine-gute-rendite-990</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 14:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge und Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Darlehenskosten]]></category>
		<category><![CDATA[geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien Rendite]]></category>

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		<description><![CDATA[Grundsätzlich gibt es zwei Hauptmotivationen, eine Immobilie zu erwerben. Entweder möchte man sie selbst nutzen, sei es als Wohnung oder Arbeitsplatz, oder man möchte eine stabile und solide Geldanlage tätigen. Besonders bei der zweiten Variante ist natürlich die Höhe der Rendite des Gesamtobjekts ausschlaggebend. Bei Immobilien kann man auf zweierlei Arten Geld verdienen: Entweder durch [...]]]></description>
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<p>Grundsätzlich gibt es zwei Hauptmotivationen, eine Immobilie zu erwerben. Entweder möchte man sie selbst nutzen, sei es als Wohnung oder Arbeitsplatz, oder man möchte eine stabile und solide Geldanlage tätigen. Besonders bei der zweiten Variante ist natürlich die Höhe der Rendite des Gesamtobjekts ausschlaggebend. Bei Immobilien kann man auf zweierlei Arten Geld verdienen: Entweder durch die Spekulation auf einen günstigen Kaufpreis und einen späteren höheren Verkaufspreis, oder durch langfristige Rendite durch Mieteinkünfte. Da solche Immobilienkäufe nur selten ohne ein Darlehen abgewickelt werden, ist die Höhe der Mieterträge nicht der einzige Faktor, der die Rendite bestimmt. Hinzu kommen neben den Betriebs- und Unterhaltskosten, die immer gegengerechnet werden müssen, auch noch eventuell anfallende Steuern und nicht zuletzt die Darlehenskosten. Erst wenn sich diese Faktoren mindestens die Waage halten, kann man überhaupt von einer Rendite ausgehen.</p>
<p><strong>Mieteinkünfte und Darlehenskosten müssen kompatibel sein</strong></p>
<p>Die einfachste Methode, die Rendite zu steigern, ist eine Anhebung der Mieten. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn gleichzeitig die Kosten für das Darlehen zur Finanzierung der Immobilie stabil bleiben. Für eine langfristige Stabilität hat der Anleger verschiedene Möglichkeiten. Eine langfristige Zinsbindung, wie sie besonders bei Hypothekenfinanzierern üblich ist, kann eine solche Sicherheit über zehn, zwanzig oder sogar dreißig Jahre hinweg bieten. Dabei muss meist nach Ablauf der Zinsbindung keine erneute Verhandlung mit der Bank über die Darlehenskonditionen stattfinden. Nachteil dieses Konzepts ist die niedrige Flexibilität, die durch die lange Laufzeit des Darlehens impliziert ist. So sollte man eine derart langfristige Bindung ohne zwingende Gründe auch nur dann eingehen, wenn die Zinssätze so niedrig sind, dass quasi nur eine Erhöhung zu erwarten ist. Dies war in den vergangenen Jahren aufgrund der Finanzkrise der Fall, wobei inzwischen wieder ein Trend zu Zinssteigerungen zu erkennen ist. Wer also mit dem Gedanken spielt, die Immobilien über eine langfristige Zinsbindung zu finanzieren, sollte nicht mehr allzu lange warten.</p>
<p><strong>Auch kurzfristige Zinsbindung ist möglich</strong></p>
<p>Um die Nachteile der langen Laufzeiten solcher Darlehen zu umgehen, greifen viele Anleger zu sogenannten Cap-Darlehen, bei dem die Zinsen variabel gestaltet sind, aber nie über eine vorher vereinbarte Zinsobergrenze steigen können. Bei dieser Variante wird in regelmäßigen Abständen (beispielsweise einmal im halben Jahr) der Zinssatz des Darlehens an die aktuellen Marktbedingungen angepasst. Die meisten Kreditgeber orientieren sich hierbei am Refinanzierungssatz der Banken, dem sogenannten Euribor. Wenn dieser Satz sinkt, gehen gleichzeitig die Raten für das Darlehen herunter. Steigt der Euribor, wird der Zinssatz für das Darlehen aber nur maximal bis zur vereinbarten Obergrenze (auch Cap-Grenze genannt) angehoben. Somit ist der Anleger vor einem zu starken Zinsanstieg geschützt. Ein weiterer Vorteil dieses Modells ist die Möglichkeit, jeweils zum Zinstermin das Darlehen komplett zurückzahlen zu können oder Sondertilgungen zu leisten, falls man das wünscht.</p>
<p><strong>Rendite vor dem Immobilienkauf sorgfältig berechnen</strong></p>
<p>Viele Anleger lassen sich von den reinen Immobilienwerten und den Mieteinkünften blenden, ohne die Folgekosten zu berücksichtigen. Das muss nicht zu einem Verlustgeschäft führen, doch sollten stets alle Kosten und Einkünfte gegeneinander gestellt werden, um zu ermitteln, wie hoch die tatsächliche Rendite ist. Ansonsten ist eine solche Geldanlage auf lange Frist nur dann rentabel, wenn mit einer erheblichen Wertsteigerung des Objekts zu rechnen ist. Die langfristige Entwicklung besonders der regionalen Immobilienmärkte kann aber stark schwanken, weswegen die Rendite durch Mieteinkünfte im Vordergrund stehen sollte.</p>

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		<title>Riester: Anspruch auf Zulagen bleibt jetzt doch erhalten</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 05:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge und Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Riester]]></category>
		<category><![CDATA[Riester-Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Riester-Vertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Riestervertrag]]></category>
		<category><![CDATA[ZfA]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Aufregung sorgte in den vergangenen Wochen die Rückforderung von Zulagen für die sogenannte Riester-Rente. Betroffen waren über 1,5 Millionen Sparer, die unwissentlich keine Beiträge in ihren staatlich geförderten Riestervertrag eingezahlt hatten. Hier forderten die Finanzämter Beträge in einer Höhe von insgesamt einer halben Milliarden Euro von den Anlegern für die Jahre 2005 und 2007 [...]]]></description>
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<glossarycode><glossarycode><p>Für Aufregung sorgte in den vergangenen Wochen die Rückforderung von Zulagen für die sogenannte <a class="glossaryLink" href="http://finanzen-versicherungen.info/lexikon/riester-rente" title="Definition: Riester-Rente">Riester-Rente</a>. Betroffen waren über 1,5 Millionen Sparer, die unwissentlich keine Beiträge in ihren staatlich geförderten Riestervertrag eingezahlt hatten. Hier forderten die Finanzämter Beträge in einer Höhe von insgesamt einer halben Milliarden Euro von den Anlegern für die Jahre 2005 und 2007 zurück. Besonders ärgerlich war für die Betroffenen, dass sie sich meist nicht darüber bewusst waren, dass Änderungen ihrer Lebensumstände eine höhere Beitragszahlung erforderlich gemacht hatten. Dies verursachte erheblichen Wirbel in den Medien, weswegen die Bundesregierung sich nun dazu entschlossen hat, den Betroffenen zu ermöglichen, die Beträge nachträglich einzuzahlen. In diesem Fall kann die staatliche Zulage dann zurückerstattet werden. Der Zulagenanspruch bleibe rückwirkend für die Vergangenheit erhalten, erklärte hierzu Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Dies gelte allerdings nur für solche Verbraucher, die durch Unwissenheit in diese Lage geraten seien, was für die meisten Betroffenen zutreffe, so das Ministerium. Wer falsche Angaben gemacht oder seinen Vertrag gekündigt habe, könne hingegen nicht mit einer Rückzahlung der Zulagen rechnen. Ein möglicher Missbrauch der Riester-Förderung dürfe nicht noch zusätzlich belohnt werden, so Schäuble.</p>
<p><strong>Nachzahlung der Beiträge binnen zwei Jahren möglich</strong></p>
<p>Konkret bedeutet dies, dass diejenigen, die bislang durch Unwissenheit keine Beiträge eingezahlt und dadurch den Anspruch auf die Zulagen eigentlich verloren hatten, innerhalb von zwei Jahren diese Gelder nachzahlen können. Das Finanzministerium plant, die Betroffenen darüber zu informieren, wie dies genau abzulaufen hat. Ein klassisches Beispiel für einen solchen Fall wäre eine nicht berufstätige Ehefrau, die keine eigenen Riesterbeiträge einzahlen musste, da ihr Mann bereits einen solchen Vertrag abgeschlossen hatte. Bei der Geburt eines Kindes kann sich das aber ändern. Durch die Elternzeit würde die Ehefrau Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse und wäre somit ebenfalls verpflichtet, eigene Beiträge einzuzahlen. Wer aber bisher keine Beiträge zahlen musste, ist sich über diese Änderung der Beitragspflicht oft nicht bewusst gewesen, so das Finanzministerium.</p>
<p><strong>Künftige Änderungen bei Riester</strong></p>
<p>Zuständig für eine Rückzahlung ist die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA). Die betroffenen Riester-Kunden sollten ihrem Anbieter gegenüber erklären, für welche Jahre sie die jeweiligen Beiträge nachzahlen möchten. Die ZfA veranlasst dann die Erstattung der gestrichenen Zulagen. Damit sich eine solche Aktion nicht wiederholt, will die Bundesregierung die Riester-Rente künftig entsprechend anpassen. Ab kommendem Jahr müssen alle Inhaber von Riester-Verträgen einen Mindestbeitrag von 60 Euro einzahlen, damit die volle Zulage gewährt wird. Bislang galt der vollständige Anspruch auf Zulagen auch für nicht berufstätige Ehepartner ohne Kinder. Die Prüfung der Riester-Verträge hinsichtlich der Zulagenansprüche soll auch in Zukunft erst im Nachhinein stattfinden. Dies sei aufgrund der hohen Zahl der Verträge nicht anders möglich, so das Bundesfinanzministerium. Die Anbieter von Riesterprodukten begrüßten die Maßnahme des Finanzministeriums, verlangen darüber hinaus aber unter anderem eine Erweiterung der Förderung auf Selbstständige. Derzeit gibt es über 14 Millionen Verträge zur Riester-Rente. Sie ist nach dem ehemaligen Minister benannt, der diese Form der privaten <a class="glossaryLink" href="http://finanzen-versicherungen.info/lexikon/altersvorsorge" title="Definition: Altersvorsorge">Altersvorsorge</a> unter der Schröder-Regierung eingeführt hatte.</p></glossarycode></glossarycode>
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		<title>Gold und Silber steigen sehr – kann man´s auch gebrauchen?</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 08:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge und Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Goldpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Rekordpreis Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Silber]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kann der Tatsache kaum noch entkommen. Ständig hört man in den Medien von neuen Rekordhöhen bei Edelmetallen. Allzeit-Hoch beim Gold, 30-Jahres-Hoch beim Silber. Gleichzeitig bombardieren die Werbesendungen von mehr oder weniger seriösen Goldhändlern die Leute mit Spots, damit sie sich von ihren Edelmetallen trennen. Doch wie soll man sich nun wirklich verhalten? Keine ganz [...]]]></description>
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<div id="attachment_971" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><img class="size-full wp-image-971" title="gold" src="http://finanzen-versicherungen.info/wp-content/2011/05/gold2.jpg" alt="" width="220" height="147" /><p class="wp-caption-text">Gold und Silber steigen im Preis</p></div>
<p>Man kann der Tatsache kaum noch entkommen. Ständig hört man in den Medien von neuen Rekordhöhen bei Edelmetallen. Allzeit-Hoch beim Gold, 30-Jahres-Hoch beim Silber. Gleichzeitig bombardieren die Werbesendungen von mehr oder weniger seriösen Goldhändlern die Leute mit Spots, damit sie sich von ihren Edelmetallen trennen.</p>
<p><strong>Doch wie soll man sich nun wirklich verhalten? Keine ganz einfache Frage mit ebenso vielschichtigen Antworten.</strong></p>
<h3>Rekordpreise für Gold und Silber</h3>
<p>Die Preisentwicklung bei Gold und Silber hat in den vergangenen Jahren extrem nach oben gezeigt. Die Wirtschaftskrise und eine drohende Erschöpfung der bekannten Vorkommen der Edelmetalle machen sie gleichermaßen bei Industrie und Anlegern beliebt, denn moderne Elektronik ist ohne diese Metalle nicht denkbar – um nur ein Beispiel von vielen zu nennen. Hat in der Vergangenheit jedoch eher der wirtschaftliche Verwertungsmarkt die Preise bestimmt, strömen immer mehr Anleger in die vermeintlich sicheren Geldanlagen, da das Vertrauen in Aktien und Bargeld stetig schwindet.</p>
<h3>Weltuntergangs-Propheten raten zu Edelmetall</h3>
<p>So gibt es denn auch zahlreiche Foren von Sammlern und (nicht selten selbst ernannten) Experten, die schon seit Jahren das Ende der Weltwirtschaft propagieren. Diese Kreise horten Silber und Gold und wollen sich somit in der bevorstehenden düsteren Zukunft ein Zahlungsmittel reservieren, das unabhängig von unsicheren Papier- und Plastikwährungen Gültigkeit haben wird. Das ist in der Theorie so weit ganz schön und gut – in der Praxis haben Zusammenbrüche wie nach dem Zweiten Weltkrieg aber immer ein Aufblühen des Schwarzmarktes gezeigt. Praktische Dinge des täglichen Lebens wie ein Automotor oder Lebensmittel können dabei plötzlich mehr wert sein als ein Goldbarren, wenn das Angebot an verfügbaren Waren gering ist. Oder man denke an die Zigarettenwährung. Außerdem ist auch Gold nicht vor Inflation gefeit – wer garantiert, dass nach einer solchen wirtschaftlichen Katastrophe nicht plötzlich ein Pfund Brot einige Gramm Gold kosten wird? Wie weit man also mit den – heute nominell wertvollen – Reserven dann kommt, bleibt dahingestellt. Sie sind allenfalls als Grundlage bei Einführung neuer Währungen interessant.</p>
<h3>Jetzt noch einsteigen?</h3>
<p>Gleichwohl sind Gold und Silber relativ sichere Anlagemöglichkeiten, wenn man sie mit Aktien vergleicht. Auch die Gewinnspanne war in den vergangenen Jahren erheblich. Doch ob diese Preisentwicklung so weitergeht, darf bezweifelt werden. Die Experten sind sich darüber durchaus nicht einig. Aber wer heute in den Gold- und Silbermarkt einsteigt, zahlt die höchsten Preise, soviel ist klar. Dass diese Preise sich potentiell nochmals verdoppeln, wie einige Verfechter der Anlage propagieren, mag möglich sein, erscheint aber nicht unbedingt realistisch. Für eine derzeitige Anlage sollten Interessierte vielleicht eher in Goldaktien gehen, die die Werte von Firmen und Unternehmen repräsentieren, die sich mit der Goldwirtschaft beschäftigen. Auf diese Weise lässt sich indirekt von den Edelmetallwerten profitieren, ohne jetzt noch in den teuren Markt einsteigen zu müssen.</p>
<h3>Über einen Verkauf nachdenken</h3>
<p>Umgekehrt stellt sich für Besitzer von Gold und Silber eventuell die Frage, ob nicht jetzt der Zeitpunkt für einen Verkauf gekommen ist. Wer vor zwanzig oder dreißig Jahren sein Gold gekauft hat, kann heute einen satten Gewinn mitnehmen. Die Gefahr eines Verlustes stellt sich solange nicht, wie die Preise nicht unter das Einstiegsniveau fallen – was derzeit auch nach pessimistischen Prognosen nicht zu erwarten ist. Eine Korrektur der Edelmetallpreise, die derzeit eher durch das Anlegerinteresse nach der Atomkatastrophe von Fukushima weiter befördert werden, ist nach Ansicht vieler Finanzexperten längst überfällig. Ein Absturz könnte eine Reduzierung des Goldpreises auf die Hälfte oder gar ein Drittel des heutigen Kurses bedeuten.</p>
<h3>Augen auf bei der Händlerwahl</h3>
<p>Wer sein Gold oder Silber nun verkaufen möchte, muss dabei allerdings einiges beachten. Die marktschreierischen Goldhändler, die derzeit in der Werbung sehr präsent sind, nennen in der Werbung selten oder nie konkrete Preise. Sie locken mit Sprüchen in der Richtung von „Für den alten Zahn meines Opas habe ich 200 Euro bekommen“, ohne zu erwähnen, dass das Gold in diesem Zahn möglicherweise das Doppelte wert war. Natürlich wird jeder Händler eine Gewinnspanne kalkulieren müssen, so dass man nicht auf den börsengehandelten Marktpreis pochen kann. Doch bevor man sich an einen Händler wendet, sollte man die aktuellen Kurse für Gold und Silber vorab selbst recherchieren.</p>
<h3>Seriös oder nicht – manchmal täuscht das Äußere</h3>
<p>Auch im Internet gibt es zahlreiche Händler, die den Ankauf von Gold und Silber anbieten. Die Ankaufspreise können sich aber erheblich voneinander unterscheiden. Hier hilft nur geduldiges Vergleichen. Wer zum erstbesten Goldhändler geht, zahlt in der Regel drauf. Der alteingesessene Goldschmied in der Stadt muss nicht unbedingt besser sein – auch hier gibt es schwarze Schafe, wie man immer wieder in unabhängigen Tests festgestellt hat. Umgekehrt muss ein orientalischer Goldankäufer in einschlägigen Vierteln der Großstadt nicht automatisch unseriös sein. Doch wie geht man nun konkret vor?</p>
<h3>Was besitzt man überhaupt?</h3>
<p>Zuerst muss man sich im Klaren darüber sein, was man überhaupt anbietet. Gold und Silber werden in der Regel nicht in reiner Form verarbeitet, sondern können insbesondere für Schmuck nur unter Beimischung anderer Materialien sinnvoll verarbeitet werden. Der jeweilige Gehalt des Edelmetalls ist normalerweise gestempelt. Dieser Anteil muss dann auf die Handelspreise umgerechnet werden, um ermitteln zu können, wie viel das fragliche Stück wert ist. Beispiel: Wer 925er Silber besitzt, hat sogenanntes Sterling-Silber mit einem Gehalt von 92,5 Prozent. Viele Händler bieten auch direkte Preise für Sterling an, was den Vergleich natürlich einfacher macht. Es gilt: Je reiner, desto mehr Geld gibt es. Ist das Edelmetall beispielsweise zu Barren verarbeitet, ist der Aufwand für den Ankäufer am geringsten. Ist es hingegen zu Silberbesteck verarbeitet, kann man nicht einfach das Gewicht der Messer ansetzen, weil die Griffe oft mit Sand gefüllt sind oder eine Klinge aus Stahl eingesetzt ist.</p>
<h3>Sammlerherz wird meist gebrochen</h3>
<p>Sammler sind oft enttäuscht, wenn aufwendig gearbeitete, bildschöne Stücke keinen höheren Wert erzielen als ein einfacher Klumpen Gold oder Silber. Doch die Händler kaufen in der Regel nur den reinen Materialwert. Letztlich wird so gut wie alles wieder eingeschmolzen, weswegen niemanden eine Medaillenprägung interessiert (Münzen sind Zahlungsmittel, Medaillen einfach nur geprägte Metalle). Wer dies nicht möchte, sollte lieber den einschlägigen Sammlermarkt wählen und nicht den Edelmetall-Händler. Weitere Kosten können dem Händler beim Einschmelzen entstehen, weil die Metalle in ihre Bestandteile getrennt werden müssen. Deswegen kaufen große Anstalten auch meist kein Gold in geringen Mengen an, da sich der Ankauf für diese Unternehmen meist nur in größeren Mengen lohnt. Selbst augenscheinlich geringe Preisunterschiede bei Händlern können sich auf den Kilopreis extrem auswirken, wodurch sich unter Umständen auch eine längere Autofahrt bezahlt machen kann. Wie gesagt: Vergleichen ist beim Edelmetall-Verkauf unerlässlich, wenn man nicht übervorteilt werden möchte.</p>

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		<title>Tipps für Immobilienkäufer</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 06:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge und Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierungsangebot Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilie kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienkäufer]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienkredit]]></category>
		<category><![CDATA[niedrige Zinsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Derzeit vermitteln viele Banken ihren Kunden den Eindruck, dass es beim geeigneten Immobilienkredit schnell gehen muss, da die Zinsen noch niedrig sind. Tatsächlich hat die Europäische Zentralbank (EZB) Anfang April die Leitzinsen wieder angehoben. Wer sowieso beabsichtigt, kurzfristig eine Immobilie zu erwerben, sollte natürlich bei so niedrigen Bauzinsen zuschlagen. Ansonsten gilt natürlich wie bei jeder [...]]]></description>
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<glossarycode><glossarycode><div id="attachment_962" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><img class="size-full wp-image-962 " title="Tipps für Immobilienkäufer" src="http://finanzen-versicherungen.info/wp-content/2011/04/kapitalanlage-immobilie.jpg" alt="" width="220" height="146" /><p class="wp-caption-text">Nichts überstürzen beim Immobilienkauf</p></div>
<p>Derzeit vermitteln viele Banken ihren Kunden den Eindruck, dass es beim geeigneten Immobilienkredit schnell gehen muss, da die Zinsen noch niedrig sind. Tatsächlich hat die Europäische Zentralbank (EZB) Anfang April die Leitzinsen wieder angehoben. Wer sowieso beabsichtigt, kurzfristig eine Immobilie zu erwerben, sollte natürlich bei so niedrigen Bauzinsen zuschlagen. Ansonsten gilt natürlich wie bei jeder Investition: nichts überstürzen!</p>
<p>Auch Verbraucherschützer raten von unnötiger Eile ab. Eine Untersuchung der Verbraucherzentrale hat ergeben, dass bei sieben von zehn Finanzierungsangeboten die Beratung nicht dem Bedarf der Kunden entsprach. Die Mängel waren oft so schwerwiegend, dass dadurch die komplette Finanzierung aufs Spiel gesetzt werden würde. Zum Beispiel wurden häufig die monatlichen Kreditraten entweder zu hoch oder zu niedrig angesetzt. Beide Varianten stellen für Immobilienkäufer ein Risiko dar, denn zu hohe Raten können die Liquidität des Kunden gefährden und zu niedrige Raten verlängern den Tilgungszeitraum und kommen somit dem Kreditnehmer teuer zu stehen. Zudem fällt die Restschuld am Ende der Zinsbindung höher aus, was dazu führen kann, dass die nachfolgende Kreditrate steigt. Eine solche Möglichkeit kann den Immobilienkäufer in eine missliche Lage versetzen.</p>
<p>Ein zusätzlicher Fehler bei den Finanzierungsangeboten war häufig das Vernachlässigen bedeutender Kosten. Oftmals berücksichtigten die Berater nicht, dass für das erworbene Eigenheim auch entsprechende Möbel oder eine Küche notwendig sind. Für solche Anschaffungen oder Investitionen werden meist einige tausend Euro benötigt und wenn sie nicht einkalkuliert sind, muss eventuell nachfinanziert werden. Dies kostet für gewöhnlich mehr als der anfängliche Kredit.</p>
<p>Um das Eigenheim möglichst günstig zu finanzieren, sollten Kreditnehmer folgende Kriterien vor dem Immobilienkauf  klären:</p>
<p><strong>Festlegen der Zinsbindung:</strong><br />
Obwohl die Leitzinsen angehoben worden sind, ist das Zinsniveau noch recht niedrig. Experten raten deshalb zu einer langen Zinsbindung, etwa 15 Jahre. Dennoch: Festlegung der Zinsbindung nur so lange wie nötig, denn wer höhere Tilgungsraten konstant bezahlen kann, für den ist eine verkürzte Festlegung meist empfehlenswert. Kreditnehmer sollten sich auf jeden Fall den Tilgungsverlauf exakt anschauen und die Option eines Zinsanstiegs einkalkulieren.</p>
<p><strong>Absicherung von Risiken</strong><br />
Immobilienkäufer, die einen Kredit für ihr künftiges Eigenheim aufnehmen wollen, sollten sich zuvor vergewissern, ob alle bedeutenden Lebensrisiken wie zum Beispiel die Berufsunfähigkeit abgesichert sind. Denn diese Versicherungen müssen monatlich bezahlt werden und dieses Geld ist nicht für die Kreditfinanzierung da. Außerdem sollte ein Part des Kapitalbesitzes als dauerhafte Sicherheitsreserve zurückgehalten werden, falls eine umfangreiche Reparatur anfällt oder eine dringende Neuanschaffung ansteht, weil vielleicht gerade die Waschmaschine ihren Geist aufgegeben hat.</p>
<p><strong>Eigenkapital</strong><br />
Je mehr Eigenkapital der Immobilienkäufer zur Finanzierung beisteuern kann, desto geringer fällt die Zinsbelastung aus. Laut Verbraucherzentrale sollte man mindestens 20 Prozent der kompletten Summe aus eigenen Mitteln aufbringen. Daher macht es in der Regel Sinn, den größten Teil vom Ersparten in die Finanzierung zu investieren. Wie schon beim Punkt &#8220;Absicherung von Risiken&#8221; dargelegt, sollte der Immobilienkäufer dennoch stets genügend finanzielles Polster haben, das jederzeit zur Verfügung steht. Experten raten zu drei bis sechs Monatsgehältern.<br />
Vorhandene Verträge zur Geldanlage oder zur <a class="glossaryLink" href="http://finanzen-versicherungen.info/lexikon/altersvorsorge" title="Definition: Altersvorsorge">Altersvorsorge</a> können getrost zur Aufstockung des Eigenkapitals verwendet werden. Denn meist macht es mehr Sinn, das Geld ins Eigenheim zu investieren, als es anzulegen, da die Kreditzinsen üblicherweise höher sind als Guthabenzinsen.</p>
<p><strong>Ausrechnen der Monatsrate</strong><br />
Vor dem Immobilienkauf ist es sinnvoll, sich genau auszurechnen, welchen Betrag man monatlich stemmen kann. Faustregel hierfür: aktuelle Kaltmiete zuzüglich einer realistischen Schätzung von dem, was momentan an vorhandenem Gehalt im Monat verbleibt. Der Überschuss ist notwendig, um davon zum Beispiel höhere Nebenkosten in einem Haus zu bezahlen oder Rücklagen zu schaffen.</p>
<p><strong>Forward &#8211; Darlehen</strong><br />
Wer erst zu einem späteren Zeitpunkt einen Kredit benötigt, kann sich dennoch die aktuell günstigen Zinsen sichern. Diese Variante nennt sich Forward &#8211; Darlehen. Mit dem Forward &#8211; Darlehen haben Kreditnehmer die Möglichkeit bereits zum jetzigen Zeitpunkt die Bedingungen für ein Darlehen auszumachen, welches sie erst später in Anspruch nehmen. Theoretisch besteht diese Option dann bis zu fünf Jahren. Wenn man so einen Vertrag abschließt, ist er auch bindend. Daher sollte man diesen Vertrag nur unterzeichnen, wenn man mit Sicherheit mittel- oder langfristig einen Kredit braucht. Diese Planungssicherheit bekommt man nicht ganz gratis. Die Zinsen fallen oftmals um den einen oder anderen Zehntelprozentpunkt höher aus als bei Kreditverträgen, die man sofort in Anspruch nimmt. Ein Forward &#8211; Darlehen ist langfristig für den lohnenswert, der von immens steigenden Zinsen ausgeht.</p>
<p><strong>Sondertilgungen</strong><br />
Oftmals entgeht Kreditnehmern die Möglichkeit der Sondertilgung, die zum Ende der Zinsbindung, meistens nach zehn oder zwanzig Jahren, optional ist. Falls man also zu diesem Zeitpunkt Bares zur Verfügung hat, könnte es dazu benutzt werden, die Restschulden zu verringern. Die Anschlussfinanzierung wird dadurch oft erheblich günstiger. Banken dürfen für Sondertilgungen zum Abschluss der Zinsbindung keine Extra &#8211; Gebühren verlangen wie zum Beispiel bei der Vorfälligkeitsentschädigung. Die Vorfälligkeitsentschädigung stellen Kreditinstitute in Rechnung, wenn Kunden ihren Kredit eher als vereinbart begleichen wollen. Da werden schon mal sieben Prozent und mehr der ursprünglichen Kreditsumme berechnet. Von daher ist ein Wechsel während der Laufzeit nicht lohnenswert. Jedoch haben die Kunden die Option, vor der Anschlussfinanzierung ohne Abschlussgebühr das Geldinstitut zu wechseln &#8211; meist übernimmt die neue Bank die Formalitäten.</p>
<p><strong>Vergleichen mehrerer  Angebote</strong><br />
Es ist Pflicht, die Angebote konkurrierender Banken oder Sparkassen zu vergleichen. Laut Verbraucherschützern seien besonders die Kombi &#8211; Darlehen der Bausparkassen eine echte Konkurrenz für die anderen Banken. Natürlich muss man bei der Suche nach dem günstigsten Kredit vor allem das Kleingedruckte genau beachten.</p>
<p><strong>Diese vier Kriterien sind besonders wichtig: </strong></p>
<ul>
<li><a class="glossaryLink" href="http://finanzen-versicherungen.info/lexikon/effektivzins" title="Definition: Effektivzins">Effektivzins</a></li>
<li>Möglichkeit eines Volltilgerdarlehens, bei der die Anschlussfinanzierung nicht nötig ist, denn bei dieser Variante sind die Bedingungen oftmals recht günstig</li>
<li>Sondertilgungen müssen möglich sein</li>
<li>Tilgungsrate muss man wechseln können, falls es eine Änderung bei den Einkommensverhältnissen gibt. Aus einem Doppelverdienerhaushalt kann zum Beispiel wegen Nachwuchs ganz schnell ein Alleinverdienerhaushalt werden</li>
</ul></glossarycode></glossarycode>
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