0
Wie man im neuen Jahr Geld sparen kann

Wie man im neuen Jahr Geld sparen kann

Wie in jedem Jahr gibt es auch 2016 Änderungen, die den Bürger Geld kosten, aber unter Umständen auch Geld sparen können. Außerdem nehmen sich viele Menschen am Jahresbeginn vor, ihre finanziellen Möglichkeiten zu optimieren. Hier einige Tipps, wie man mehr Geld in der Tasche behält.

Krankenkassen werden teurer

Die gesetzlichen Krankenkassen haben ihre Beiträge vielerorts zu Jahresbeginn angehoben. Dies betrifft nur die Arbeitnehmer, denn es handelt sich um den sogenannten Zusatzbeitrag, den die Kassen frei festsetzen können. Anders als beim regulären Beitrag, der gesetzlich gedeckelt ist, trägt hier der Arbeitnehmer den gesamten Zusatzbeitrag alleine, der Arbeitgeber muss nichts zusätzlich zahlen. Ärgerlich genug. Hat die Krankenkasse die Beiträge erhöht, kann man innerhalb der gesetzlichen Sonderkündigungsfrist die Kasse wechseln. Das kann sich lohnen, allerdings werden mittelfristig vermutlich alle Kassen höhere Beiträge einfordern. Dennoch kann es unter dem Strich einiges ausmachen, die Kasse zu wechseln. Wichtig dabei: Achten Sie auch auf die Leistungen, denn hier gibt es Unterschiede zwischen den Krankenkassen. Sie müssen zwar alle die gleichen Basisleistungen erbringen, doch bei den freiwilligen Leistungen, Zuzahlungen und anderen Dingen unterscheiden sie sich im Detail.

Freibeträge nicht vergessen

Wenn man dem Finanzamt die Steuerfreibeträge mitteilt, wirkt sich das auf den Nettobetrag des Gehalts positiv aus. Freibeträge werden für Kosten akzeptiert, wie sie etwa für den Weg zur Arbeitsstelle oder für Kinderbetreuung regelmäßig entstehen. Lässt man die Freibeträge 2016 eintragen, kann man sie für zwei Jahre in Anspruch nehmen und muss nicht auf die Rückerstattung am Jahresende warten. Wer lieber auf die Rückerstattung wartet, sollte wissen, dass er damit dem Finanzamt einen kostenlosen Kredit einräumt. Muss nicht unbedingt sein, oder?

Dienstleister wechseln

Ob Handy, Internet, Strom, Gas oder Kabelanschluss: Viele Deutsche haben irgendwann einmal teure Verträge abgeschlossen und kümmern sich nicht mehr darum. Dabei zahlen sie häufig viel zu viel Geld. Wer sich zum Beispiel ein neues Handy (ohne Vertrag) angeschafft hat, sollte sich nach günstigen Prepaid-Tarifen umsehen. Eine vernünftige Flatrate mit Internetnutzung ist heute bereits zwischen 10 und 20 Euro monatlich zu haben. Bei festen Verträgen zahlt man häufig 50 Euro und mehr. Ähnliches gilt für Angebote im Festnetz, für Internet und/oder TV-Programme. Natürlich sind immer die Kündigungsfristen zu beachten, die in den jeweiligen Altverträgen genannt sind. Besonders hoch ist das Sparpotenzial bei Gas und Strom: Wer hier noch nie gewechselt hat, befindet sich meistens in der sogenannten Grundversorgung – und teurer geht es nicht. Selbst der Wechsel in einen anderen Tarif beim gleichen Anbieter spart dann bereits sehr viel Geld. Bei Erstwechslern gehen Experten von einem Potenzial von mehreren hundert Euro im ersten Jahr aus.

Kommentare sind deaktiviert.